Der stille Narr in der letzten Finsternis

Mitternacht
(130521)

Die Schwingen dreier Nachtvögel streifen seinen Geist. Bevor sie mit der Schwärze der Nacht zu einem unendlichen Abgrund verschmelzen, meint er zu erkennen, dass sie etwas in ihren Fängen tragen.
Es ist stockdunkel, Sterne und Mond von undurchdringlichen Wolken verdeckt. Nur die Stämme der Bäume zeichnen sich als schwarze Säulen vor dem Wetterleuchten am Horizont ab. Leiser Donner grollt in der Ferne. Sind es Kanonen? Trägt der sanfte Wind Flehen, Stöhnen und Geschrei herüber?

Karl stützt sich auf seinen Unterarm und betrachtet das ferne Flackern. Der in der weiten Schwärze in unregelmäßigen Abständen aufblitzende Schein wird teilweise von den Rändern der gewaltigen Wolken, die über dem Horizont stehen, reflektiert und gebiert wechselnde Formen, deren wilde Schönheit seinen Blick fesseln.
Plötzlich nimmt Karl aus den Augenwinkeln eine schwache Reflexion am Fußende seines Laubbetts wahr. Bisher war ihm das Stück Metall nicht aufgefallen. Er stemmt sich hoch und erblickt, was zu seinen Füßen liegt.

Die makellose Klinge eines Dolchs spiegelt das Wetterleuchten. Im selben Moment, indem Karl dies erkennt, geben die Wolken das Mondlicht frei. Die schlanke, elegante Waffe ist rasiermesserscharf, der einfache Griff und die spitze Klinge sind wohlproportioniert.
Daneben ist in perfekten Windungen ein Seil drapiert. Obenauf liegt eine Schlinge mit einem Henkersknoten.

Zwischen Dolch und Strick, Karl übersah es zunächst, steht ein Säckchen, dessen gelbe Pulverflecken verraten, was es enthält: Auripigment.

Die erste Geisterstunde
(020521)

Als sei es das normalste der Welt, lehnt Meister Konrad am Stamm der alten Eiche, die das schützende Kopfende von Karls Schlafplatz bildet, als dieser, von seiner Notdurft zurückkommend, seinen Liegeplatz erreicht.

„Bist dünn geworden, Karl.“
In Konrad Brandts befehlsgewohnter Stimme nimmt Karl aufrichtige Zuneigung wahr. Darüber hinaus ist Konrads Feststellung völlig frei von Besorgnis. Tote haben keine Sorgen mehr.

„Meister Konrad?! Wie…“, Karl stockt. Sich der Absurdität bewusst werdend, einen seit mehr als zehn Jahren Toten nach dem Befinden zu fragen, wendet er seinen Blick erst verlegen auf den Boden, um nach Bruchteilen einer Sekunde sofort wieder vom faszinierenden Anblick Meister Konrads gefangen zu werden.
Von Konrads Unterlippe zieht sich über Kinn und Hals ein vom hellen Mondlicht zum Gleißen gebrachter, goldgelber Streifen bis zum Saum des Meisters bodenlangen, mit satten Farbklecksen übersäten Arbeitsmantels.

Der Tod des Meisters war eine Katastrophe. Das Ansehen der Malerwerkstatt gründete auf Konrads ausgezeichneten und hart erarbeiteten Ruf. Weitere Aufträge waren ausgeschlossen, er hatte keine Söhne und keiner der Gesellen hatte einen Namen. In schlechten Zeiten wie diesen war es fast aussichtslos als Maler weiterzuarbeiten. Mehr noch als Können hätte man dazu eine Menge Glück gebraucht und das gab es schon in den guten Zeiten nur für die wenigsten. Die Werkstatt und mit ihr Konrads Witwe waren praktisch ruiniert, die jungen Töchter ohne ausreichende Mitgift nicht zu verheiraten und die Gesellen und Gehilfen arbeitslos und nun freier, als sie es wollten.

„Mein stiller Karl.“ Brandt lächelt. „Zeichnest und malst du noch?“
„Ich sehe keinen rechten Sinn mehr darin.“, antwortet der Narr etwas verlegen, als fühle er sich ertappt.
„Schade. Ständig musste ich dich bremsen.“ Ein nostalgischer Zug umspielt Brandts Lächeln, das goldgelbe Zähne offenbart.

Sie fanden ihn eines morgens auf einem Stuhl sitzend, den Kopf im Nacken, mit offenem Mund scheinbar das Deckenfresco der Werkstatt anstarrend. Goldgelber Speichel und Schaum waren aus seinem Mund und den Hals hinunter gelaufen und begannen bereits auf Haut und Kleidung zu trocknen.
Offensichtlich hatte er, den Beutel noch in der zur Klaue verkrampften rechten Hand, den gesamten Bestand an Auripigment geschluckt. Die ständigen Ermahnungen des Meisters vorsichtig mit den Pigmenten umzugehen, bezogen sich in diesem Fall nicht auf den Wert, sondern auf die Giftigkeit.
Es muss ein fürchterliches Sterben gewesen sein. Tod und Sterben gehörten zu Karls Alltag und waren nicht mit Schrecken behaftet. Dennoch prägte sich die morgendliche Szenerie in allen Details in Karls Gedächtnis.

„Bist auf Wanderschaft, wie könnte es anders sein, unsteter, stiller Karl. Dich hätt’s bei mir auch nicht mehr viel länger gehalten.“ Das helle Licht des Mondes verlieh der gelben Farbe um Brandts Mundpartie eine unwirkliche, goldene Aura.

Bis heute trägt Karl den Drang in sich, ein Bild zu malen, welches den Toten Meister in seiner Werkstatt zeigen sollte. Im Laufe der letzten Jahre fertigte er zwar ein paar hastige Skizzen, aber als Knecht und Tagelöhner standen ihm in den Jahren nach seinem Weggang von der Stadt, weder die Zeit noch das Material zur Verfügung. Sofort kam ihm der Titel „Der Goldesser“ in den Sinn.

Die Erscheinung des Meisters veranlasste ihn, seinen inneren Bildentwurf zu verändern. Er fügte im Geist die leuchtende Aura hinzu und verdunkelte die Umgebung der in der unteren Mitte sitzenden Figur und reduzierte die Sättigung des Umfeldes. Einige Dinge der Werkstattumgebung, wie Werkzeuge, Material oder angefangene Bilder sollten sich als symbolische Gegenstände mit voller Farbigkeit und Leuchtkraft von der Szenerie abheben. Art und Anordnung würde er während der Erstellung des Entwurfs entscheiden.

Nun war Karl klar, dass er dieses Bild malen würde. Er musste es tun und er würde einen Weg finden. Hätte er Papier und Kohle, würde er umgehend dem Drang nachgeben, Skizzen anzufertigen.
Brandt wäre sicher nicht irritiert, ob tot oder am Leben. Sie begegneten sich einige Male nachts in der Werkstatt, um einen spontanen Einfall oder die Lösung für ein zeichnerisches Problem festzuhalten. Es ist sogar vorgekommen, dass Meister Konrads Laune nicht allzu schlecht war, dann tauschten sie sich über ihre Ideen aus. Karl liebte diese Gespräche und in mancher Nacht stand er einfach auf, um zu sehen, ob der Meister in der Werkstatt war. Wenn er ihn dann antraf, gab er spontan eine aus seiner Sicht glaubhafte Problemstellung vor, die ihn scheinbar beschäftigte. Doch der Meister durchschaute ihn. Karl wusste, dass er das tat und auch das war dem Meister klar.

„Hast du den Tag verflucht, an dem mein Tod dein Schicksal neu bestimmt hat? Hast du mich verflucht, Karl?“, fragt der Meister ernst. Karl fühlt sich getroffen, doch Konrad lacht plötzlich auf: „Nimm mir meinen kleinen Scherz nicht übel.“ Er zeigt wieder seine gelben Zähne.

„Male das Bild!“, befielt Meister Konrad, „vielleicht wird es dein Meisterstück.“
Er nickt wohlwollend, nimmt einen Beutel aus der Tasche seines Kittels und beginnt das darin enthaltene gelbe Pulver zu sich zu nehmen.
„Meister, nicht!“ mit einem Satz ist Karl bei Konrad und versucht, ihm den Beutel zu entreißen, greift jedoch ins Leere. Der Meister nimmt keine Notiz mehr von seiner Umgebung und isst unbeeindruckt weiter.
Zuerst verblasst langsam der goldene Schein, dann beginnt die ganze Gestalt zunehmend durchscheinend zu werden. Sich die Reste des Beutels in dem Mund schüttend verschwindet Meister Konrad Brandt.

Verwirrt, überfordert und unglaublich müde setzt sich der stille Karl auf die Laubmatratze und lehnt sich gegen die Eiche. Ausgiebig die Details des Goldessers in seinem Kopf betrachtend, schläft er ein.


Die Stunde des Fuchses
(220421)

Warm-feuchter Atem streift seine Wange, der dumpfe Hauch von Verwesung, von einem leisen Schnauben begleitet, zwingt ihn sich abzuwenden. Etwas riecht an ihm. Umständlich setzt sich Karl auf und sein Blick folgt benommen einer geschmeidigen Bewegung in der Dunkelheit. Langsam klärt sich sein Geist, er kneift die Augen zusammen, um besser zu sehen.
Vor ihm im Halbschatten des Mondlichts sitzt ein Fuchs. Dessen Augen flackern rötlich, als brenne ein Feuer in ihnen. Erst als dieser zu sprechen beginnt, wird Karl bewusst, dass er minutenlang in die Fuchsaugen gestarrt hatte.
„Ist das deine Narrenkappe oder hast du die Leiche eines Gauklers gefleddert?
Ach nein, wen sollte so ein hageres Männlein wie du schon überwältigen? Auch wenn du könntest, du würdest es nicht wollen, das kann ich sehen, könntest keiner Fliege was zuleide tun.“
Der Fuchs legt seinen Kopf auf seine überkreuzten Vorderpfoten und scheint zu grinsen.
„Verzeih‘, dass ich trotzdem nicht näher komme, man hat seine Erfahrungen, nicht wahr? — Du fragst dich, ob du träumst.“
Der Fuchs lacht.
„Ich weiß nicht einmal, ob ich selber träume! Und wer weiß schon, ob eine Antwort, wie immer diese auch lautete, überhaupt wahr wäre? Es scheint, als hätten wir beide viele Fragen.“
Langsam erhob er sich.
„Nun, vielleicht kann der Wahrhaftige sie beantworten. Hast du schon einmal von ihm gehört? Nein, natürlich nicht, niemand weiß wer oder wo er ist. Ich weiß nur, dass wir einander suchen und uns finden werden. Viel Glück, stiller Narr!“
Fast lautlos verschwindet der Fuchs im finsteren Dickicht.
„Viel Glück“, wünscht Karl in Gedanken in die Dunkelheit des Waldes zurück. Sich wieder nieder legend, überkommt ihn die Ahnung, dass für die Begegnung des Fuchses mit dem Wahrhaftigen das Glück keine Rolle spielt und sie auch seine eigene Zukunft erheblich beeinflussen wird.


Die blaue Stunde
(200421)

Je größer der Mond erscheint, desto mehr möchte man glauben, es wäre Realität. Doch es ist eine Täuschung.
„Wenn dir der Mond so nah erscheint, dass du ihn mit einem Sprung erreichen könntest, spring nicht!“, lachte der Geldverleiher, der im letzten Herbst einige Tage auf der Festung zu Gast war. Offensichtlich amüsierte ihn das verdutzte Gesicht unter der Narrenkappe.
Nun dient die Kappe als Kissen. Die Glöckchen hatte er noch im Burghof entfernt.
Bläulich-weiß strahlt die riesige Sichel durch die Lücken des schwarzen Scherenschnitts aus Zweigen und Blättern.
„Bevor er untergeht, wird er blutrot sein.“, flüstert Karls Mund. Es waren nicht seine Gedanken.


Zwei Tage unterwegs.
(190421)

Ein nächtliches Feuer hielte die Tiere fern, doch Menschen zieht es an. Und in diesen Zeiten ist der Mensch das gefährlichste, dümmste Tier.

Die Nacht ist kühl, aber trocken. Nach Christi Himmelfahrt hatte es nicht mehr geregnet. Der Laubhaufen ergibt eine brauchbare Schlafunterlage. Die stinkende Satteldecke aus den Trümmern des Stalls ist zwar ein gutes Stück zu klein, aber besser als nichts. Er kannte weit unbequemere Schlafstätten.

„Betet, dass dies alles nicht in den Winter fällt, denn jene Tage werden eine Drangsal sein, wie noch keine gewesen ist seit dem Anfang der Schöpfung durch Gott, bis jetzt und auch nicht mehr sein wird!“
Die letzte Predigt des Priesters war entgegen aller vorangegangenen ohne die Androhung von schon durch die nackte Existenz sicher erworbenen und selbstverständlich sündhaft ungenügenden Höllenquallen ausgekommen. Zweifellos hatte der falsche Fettsack Angst. Er ist mit seinem Gotteshaus verbrannt.

Der bohrende Hunger lässt ihn nicht schlafen. Sein Geist wird auf unregelmäßigen Wellen durch ein Wechselspiel aus verschwommenen Dämmerzuständen und nervöser Wachheit getragen.

© Jürgen Plechinger, Another brief treatise on the very last eclipse. | Studie II: Out of Schyszen, Stand 17.04.2021
Jürgen Plechinger, Another brief treatise on the very last eclipse. | Studie II: Out of Schyszen, Stand 17.04.2021 | Gouache auf Karton, ca 29,5 x 40 cm

O. T., Inv. Nr. 322

© Jürgen Plechinger, O. T., Inv. Nr. 322  | Stefan Wehmeier, Himmel auf Erden, Opium des Volkes, blogspot.com, http://opium-des-volkes.blogspot.com
O. T., Inv. Nr. 322, 2015

Bleistift, Kugelschreiber, Filzstift, Aquarell auf Papier
Ca. 20 x 30 cm, unsigniert
2015
Wahrscheinlich in Privatbesitz des Künstlers


»Das zivilisatorische Mittelalter (Zinsgeld-Ökonomie) ist durch eine unnatürliche Polarität gekennzeichnet, die prinzipiell alle Menschen in Zinsverlierer (Proletariat) und Zinsgewinner (Dekadenz) unterteilt. In beiden Fällen gibt es noch kein sinnvolles und bewusstes Leben, wenn wir dieses als eine sinnvolle Abfolge von bewusstem Wollen und zumindest möglicher Willensbefriedigung auffassen! Denn ein Zinsverlierer muss ständig etwas wollen, um nur zu existieren, ohne aber die Chance zu haben, das Gewollte zu erreichen, während ein Zinsgewinner existiert ohne etwas zu wollen und daher nicht weiß, was er wirklich will.«

Stefan Wehmeier, „Der Sinn des Lebens“
(https://opium-des-volkes.blogspot.com/2014/11/der-sinn-des-lebens.html)

Jürgen Plechinger (Ein Mensch des letzten Zyklus des privaten Zinsgeldkapitalismus) oder Didymos Judas Thomas am 13.05.2021

O. T., Inv. Nr. 273

© Jürgen Plechinger, Nur die ganze Wahrheit macht frei  | Stefan Wehmeier, Himmel auf Erden, Opium des Volkes, blogspot.com, http://opium-des-volkes.blogspot.com
O. T., Inv. Nr. 273, 2015

Bleistift, Kugelschreiber, Filzstift, Aquarell auf Papier
Ca. 20 x 30 cm, unsigniert
2015
Wahrscheinlich in Privatbesitz des Künstlers


»So wie sich eine kapitalistische Marktwirtschaft (Zinsgeld-Ökonomie) nicht gegen sozialistische (d. h. staatskapitalistische) Bestrebungen wehren kann, kann sich eine Masse von Dummköpfen nicht gegen die Masse der Systemtrottel durchsetzen. Dummköpfe verlieren sich bei ihren Bemühungen zur Wahrheitsfindung in Oberflächlichkeiten und versuchen alles, was sie nicht mehr verstehen, mit einer hypothetischen „bösen Absicht“ der vermeintlich Herrschenden zu erklären. Doch die grenzenlose Dummheit der Systemtrottel (die eine Absicht ausschließt) ist ein gefährlicherer Feind des Guten als Bosheit, und gegen diesen Feind sind die Dummköpfe wehrlos.«

Stefan Wehmeier, „Nur die ganze Wahrheit macht frei“
(https://opium-des-volkes.blogspot.com/2020/12/nur-die-ganze-wahrheit-macht-frei.html)

Jürgen Plechinger (Ein Mensch des letzten Zyklus des privaten Zinsgeldkapitalismus) oder Didymos Judas Thomas am 12.05.2021

Das ARMAGEDDON-Quiz, Frage 5

Was ist die Erbsünde?

A: Die Frau ist immer und alleine an allem Schuld.

B: Frau und Mann sind schuld; die Frau aus Bosheit, der Mann aus Dummheit.

C: Die Zinsumverteilung von der Arbeit zum Besitz (Privatkapitalismus)

D: Äpfel zu essen, die nicht „bio“ sind.

© Jürgen Plechinger, ARMAGEDDON-Quiz | Stefan Wehmeier, Himmel auf Erden, Der Weisheit letzter Schluss, https://www.deweles.de/intro.html
„…gute Frage…“

Jürgen Plechinger (Ein Mensch des letzten Zyklus des privaten Zinsgeldkapitalismus) oder Didymos Judas Thomas am 11.05.2021

O. T., Inv. Nr. 115

Ein Naturrecht gibt es für Tiere, nicht für den Menschen. Ein "Naturrecht des Menschen" ist ein Widerspruch in sich, weil der Mensch eben nicht in der Natur, sondern in einer arbeitsteiligen Kultur lebt, die er sich zusammen mit vielen anderen Kulturmenschen künstlich aufbaut. Darum kann die Natürliche Wirtschaftsordnung "nur insofern eine natürliche genannt werden, da sie der Natur des Menschen angepasst ist." Die Natur des Menschen ist zuallererst egoistisch und der Egoismus kann und darf nicht verleugnet, sondern muss als natürliche positive Kraft eingesetzt werden.
Ohne Titel, Inv. Nr. 115

Bleistift, Kugelschreiber, Filzstift, Aquarell auf Papier
Ca. 20 x 30 cm, unsigniert
2015
Wahrscheinlich in Privatbesitz des Künstlers


»Ein Naturrecht gibt es für Tiere, nicht für den Menschen. Ein „Naturrecht des Menschen“ ist ein Widerspruch in sich, weil der Mensch eben nicht in der Natur, sondern in einer arbeitsteiligen Kultur lebt, die er sich zusammen mit vielen anderen Kulturmenschen künstlich aufbaut. Darum kann die Natürliche Wirtschaftsordnung „nur insofern eine natürliche genannt werden, da sie der Natur des Menschen angepasst ist.“ Die Natur des Menschen ist zuallererst egoistisch und der Egoismus kann und darf nicht verleugnet, sondern muss als natürliche positive Kraft eingesetzt werden.«

Stefan Wehmeier, „So genannte östliche Weisheiten“
(https://opium-des-volkes.blogspot.com/2015/01/so-genannte-ostliche-weisheiten.html)

Jürgen Plechinger (Ein Mensch des letzten Zyklus des privaten Zinsgeldkapitalismus) oder Didymos Judas Thomas am 11.05.2021

Sportalmanach

© Jürgen Plechinger, Sportalmanach | Stefan Wehmeier, Himmel auf Erden, Opium des Volkes, blogspot.com, http://opium-des-volkes.blogspot.com
Sportalmanach, 2015

Bleistift, Kugelschreiber, Filzstift, Aquarell auf Papier
Ca. 20 x 30 cm, unsigniert
2015
Wahrscheinlich in Privatbesitz des Künstlers

»Schlimmstenfalls kann der Schwachsinn bis zur nächsten Bundestagswahl durchgezogen werden, und dann wird – auch wenn das kaum vorstellbar ist – eine noch schwachsinnigere Regierung ihr Unwesen treiben. „God´s own country“ hat es vorgemacht: Während Donald Trump noch eine gewisse Restintelligenz besaß (die Angelo Merkel schon nicht mehr hat), wurde er durch einen dementen Vollidioten ersetzt, und wenn dazu Wahlbetrug nötig war, dann wurde eben betrogen. In Deutschland muss das nächste Vollidiot*in nicht einmal dement sein, denn wir kennen ja schon Kandidat*inn*en, die auch ohne Altersdemenz unvorstellbaren Schwachsinn von sich zu geben. Realsatire aus.«

Stefan Wehmeier, „Kurz vor Armageddon“
(https://opium-des-volkes.blogspot.com/2021/02/kurz-vor-armageddon.html)

Jürgen Plechinger (Ein Mensch des letzten Zyklus des privaten Zinsgeldkapitalismus) oder Didymos Judas Thomas am 10.05.2021

Das ARMAGEDDON-Quiz, Frage 4

Was wird in den Schöpfungsmythen der biblischen Genesis erzählt?

A: Die Entstehung und Entwicklung des Universums, der Erde, des biologischen Lebens und der Sünde.

B: Frei erfundene Märchen für Kinder und Naive.

C: Poetisch-metaphorische und dabei wissenschatlich korrekte Beschreibungen einer arbeitsteiligen Kultur, die Geld verwendet.

D: Das ist doch dieser Film, in dem Charlton Heston mitspielt.

© Jürgen Plechinger, ARMAGEDDON-Quiz | Stefan Wehmeier, Himmel auf Erden, Der Weisheit letzter Schluss, https://www.deweles.de/intro.html
„…gute Frage…“

Jürgen Plechinger (Ein Mensch des letzten Zyklus des privaten Zinsgeldkapitalismus) oder Didymos Judas Thomas am 09.05.2021

Nuttenspachlerinnen

© Jürgen Plechinger, Nuttensprachlerinnen | Stefan Wehmeier, Himmel auf Erden, Opium des Volkes, blogspot.com, http://opium-des-volkes.blogspot.com
Nuttensprachlerinnen, 2015

Bleistift, Kugelschreiber, Filzstift, Aquarell auf Papier
Ca. 20 x 30 cm, unsigniert
2015
Wahrscheinlich in Privatbesitz des Künstlers

»Als zivilisierter Mensch kann man heute weder die Staatskapitalisten (Kommunisten, Marxisten, Sozialisten, „links-grün Versiffte“) noch die Privatkapitalisten („Liberale“, „neu-Konservative“) dafür verurteilen, dass sie seit zwei Jahrtausenden nichts begriffen haben,

Staatskapitalismus – Privatkapitalismus – Marktwirtschaft

…aber sie müssen es sich gefallen lassen, als intellektuell Zurückgebliebene behandelt zu werden, weil sie seit einem Jahrhundert nichts begriffen haben, was das zivilisierte Zusammenleben im weitesten Sinne betrifft. Dabei ist es nicht schlimm, (noch) nichts zu wissen; schlimm ist es, nichts wissen zu wollen.«

Stefan Wehmeier, „Seit 100 Jahren nichts begriffen“
(http://opium-des-volkes.blogspot.com/2021/05/seit-100-jahren-nichts-begriffen.html)

Jürgen Plechinger (Ein Mensch des letzten Zyklus des privaten Zinsgeldkapitalismus) oder Didymos Judas Thomas am 09.05.202

Zollfrei Haus

© Jürgen Plechinger, Zollfrei Haus | Stefan Wehmeier, Himmel auf Erden, Opium des Volkes, blogspot.com, http://opium-des-volkes.blogspot.com
Zollfrei Haus, 2015

Bleistift, Kugelschreiber, Filzstift, Aquarell auf Papier
Ca. 20 x 30 cm, unsigniert
2015
Wahrscheinlich in Privatbesitz des Künstlers

»Bei der Verwendung eines Geldes mit Wertaufbewahrungs(un)funktion, das sich nur unter der Bedingung des Urzinses für realwirtschaftliche Investitionen zur Verfügung stellt, und unter Beibehaltung des aus der Antike übernommenen privaten Bodeneigentumsrechtes hat der Kulturmensch nur die Chance, auf Kosten anderer zu leben (Zinsgewinner), damit andere nicht auf seine Kosten leben (Zinsverlierer). Das gilt sowohl für jeden einzelnen Wirtschaftsteilnehmer als auch für Nationalstaaten, die sich gegenseitig in die Schuldenfalle treiben müssen, bis der nächste Krieg unvermeidlich wird.«

Stefan Wehmeier, „Imperialismus“
(https://opium-des-volkes.blogspot.com/2013/02/imperialismus.html)

Jürgen Plechinger (Ein Mensch des letzten Zyklus des privaten Zinsgeldkapitalismus) oder Didymos Judas Thomas am 08.05.202

Kanzlerakt IX, Mutterrelais

© Jürgen Plechinger, Kanzlerakt IX, Mutterrelais | Stefan Wehmeier, Himmel auf Erden, Opium des Volkes, blogspot.com, http://opium-des-volkes.blogspot.com
Kanzlerakt IX, Mutterrelais, 2015

Bleistift, Kugelschreiber, Filzstift, Aquarell auf Papier
Ca. 20 x 30 cm, unsigniert
2015
Verbleib ungeklärt

»Es ist nicht das Volk dümmer als der führende Politiker, sondern der vom Volk gewählte, führende Politiker ist zweifellos dümmer als das Volk, solange sich alle in religiöser Verblendung befinden. Wer daran zweifelt, muss nur die deutschen Bundeskanzler nach dem zweiten Weltkrieg bis heute Revue passieren lassen. Es ist festzustellen, dass diese von einer Legislaturperiode zur nächsten immer dümmer wurden. Heute hat die Dummheit der Regierung ein nicht mehr zu tolerierendes Ausmaß angenommen, und Dummheit ist ein gefährlicherer Feind des Guten als Bosheit:

Dummheit muss weh tun«

Stefan Wehmeier, „Ende der Herrschaft der Dummheit“
(https://opium-des-volkes.blogspot.com/2021/03/ende-der-herrschaft-der-dummheit.html)

Jürgen Plechinger (Ein Mensch des letzten Zyklus des privaten Zinsgeldkapitalismus) oder Didymos Judas Thomas am 07.05.2021